Querdenken mit Dr. Kurt Schauer
Wozu einfach, wenn es kompliziert auch geht?
Juli 29, 2017

Ziele als Fetisch und Therapie statt Mehrwert …

Einfachheit als Erfolgskonzept

Ziele als Fetisch und Therapie statt Mehrwert und Ergebnisorientierung?


Es ist noch gar nicht so lange her, dass Balanced-Score-Cards oder SMARTe-Ziele praktisch in jedem Entwicklungsprojekt vorgekommen sind. Und gleichzeitig erkannten viele, dass die Zielefixierung ein kontraproduktives Spiel entwickeln ließ: die einen versuchten so einfache Ziele wie möglich einzuspielen, die anderen so weitreichende Ziele wie möglich zu fordern. Es ist sozusagen ein Pokerspiel entstanden, das gekoppelt mit den Budgeterstellungsprozessen nun endgültig die Energie nach innen gebündelt hat. Was der Markt wirklich braucht, was die Menschen wirklich wollen ist dabei als Teil einer Nummer nur mehr schwer erkennbar. Befeuert wird das Ganze natürlich noch dadurch, dass die verfügbaren Zahlen letztlich immer die Vergangenheit abbilden. Doch Fahren mit dem Rückspiegel statt mit dem Blick aus der Windschutzscheibe, ist bei kurvigem Terrain eine sehr spezielle Angelegenheit. Doch wir tun es, und verbraten Ressourcen und Emotionen. Und als Belohnung erhalten wir in größeren Organisationen dafür neue Glaubenskriege und Machtspiele.

Doch es geht auch ganz anders!

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